Osaka – 0-Diät adé

Von Hiroshima ging’s also wieder zurück nach Osaka, hier wollte ich die nächsten 2 Nächte verbringen und vor allem eins – Schlemmen😅 Denn Osaka ist auch als Food Heaven in Japan bekannt. Also nix mehr mit 0-Diät.

Bevor es dann ans große Essen gehen konnte, hieß es erst mal wieder Schritte sammeln und die Stadt erkunden. Da auch Osaka im zweiten Weltkrieg ziemlich doll zerstört wurde, gibt es hier nicht so viele traditionelle Gebäude, wie bspw in Kyoto, (Spoiler: wird mein nächster Stop sein) aber trotzdem hat die Stadt ihren ganz eigenen Charme und scheint mir ein kleiner japanischer Rebell zu sein, bspw steht man auf der Rolltreppe nicht links sondern rechts – verrückt.

Mitten in der Stadt zwischen hohen Wolkenkratzern liegt das Osaka Castle, ähnlich wie beim Himeji Castle ist es eins der ältesten und schönsten Castle im Land, kann ich durchaus bestätigen. Den Blick in die Burg hab ich mir dieses Mal allerdings geklemmt, wir wollen es ja auch nicht übertreiben 😄

Nach der Castle- Erfahrung ging’s dann über eine wunderschön angelegte Parkanlage zum Umeda Skytower, hier wollte ich mir den Sonnenuntergang ansehen. Dafür musste ich auch noch nicht mal meine neue Frühzubettgeh-Routine durchbrechen, denn die Sonne geht hier schon gegen 19:00 Uhr unter. Sonnenaufgang ist entsprechend auch schon um 4:30 Uhr. Land der aufgehenden Sonne macht also Sinn, ich vermute allerdings nicht, dass ich zum frühen Vogel werde, Eule 🦉 bleibt Eule. Aber nun zum Sonnenuntergang, der war echt schön 🥰

Es war Zeit im Hotel einzuchecken. Ich hab das erste Mal auf dieser Reise ein Kapselhotel gebucht und war schon sehr gespannt. Sah schon alles sehr stylisch aus, aber geschlafen habe ich in den beiden Nächten nicht ganz soviel, die Matratze war super dünn und mein Rücken echt zickig. Tja, erst die Knie und jetzt auch noch der Rücken, der körperliche Verfall während dieser Reise, puh und dabei bin ich doch erst 29 😂

Nach 30 Jahren mal wieder im Hochbett geschlafen

Sightseeing und Hotelschock waren überwunden und ich konnte mich noch einen Tag mit Essen und Abhängen beschäftigen und bin mittlerweile großer Fan von Takoyaki und Okonomiyaki, yammi yammi. Aber auch der berühmte Fluffy-Cheesecake wurde probiert, generell sind die Süßigkeiten in Form von Kuchen und Teilchen echt der Knaller.

Da ich über‘s Wochenende da war, war grundsätzlich auch abends richtig viel los, fast schon ein wenig überfordernd, wenn ich ehrlich bin. Aber für Straßenmusik bin ich ja immer zu haben, entsprechend wurde es auch ohne großen Barbesuche eine gelungene Zeit 😊 Zumal mein Hotel fussläufig zur Schlemmer-und Partymeile lag.

Nun freue ich mich aber auf Kyōto, kleiner Spoiler, da wird‘s auch wieder ein paar mehr Einträge geben, die Stadt hat mich umgehauen.

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