Jeju Island

Nach 4 Nächten in Seoul, die viel zu schnell vergingen , war mein nächster Stop Jeju Island. Die Insel liegt südlich von Korea und ist per Fähre oder Flieger zu erreichen, ich hab mich für Jeju Air, eine Art koreanische Ryanair entschieden.

Jeju ist vor allem bei den Koreanern als Wochenend Hideaway und Honeymoon Insel beliebt, ich war unter der Woche und als Single da 😉 4 Nächte sollten es auch hier werden, obwohl der letzte Tag durch einen frühen Weiterflug quasi nicht mitzählt.

Was wollte ich auf der Insel machen? Vor allem Wandern 🥾 Hier gibt es auf der Insel zig Möglichkeiten, u.a. den Hallasan Nationalpark, der den höchsten Berg der Insel umrandet oder einen der Olle Trails, die rund um die Insel gehen.

2 Tage hatte ich auch wirklich Glück mit dem Wetter und konnte zumindest einen Teil des Olle Trail laufen und die Gegend um meine Unterkunft im Süden erkunden, was ich da entdeckt habe, wunderschön. Aber für die letzten beiden Tagen musste ich meine Pläne ein bisschen umwerfen.

Jeju Island ist aufgrund seiner Lage leider sehr anfällig für starke Regenfälle und damit meine ich nicht den Nieselregen aus Hamburg 😅 Aber als richtige (ausgezogene) Hamburgerin kann mich Wasser ja nicht abschrecken und abreisen wären auch keine Option gewesen, viele Flüge wurden wegen dem Wetter gecancelt.

Also hab ich Wandern gegen eine Aktivität ausgetauscht, die in Seoul definitiv unterbewertet war – Essen 🥘 zum einen gibt es auf Jeju, so wie in Seoul, einen richtigen Café- Hype und zum anderen taugte der Markt in Seogwipo echt einiges.

Direkt am ersten Tag hatte ich dazu noch Glück und hab auf der Straße Shona und Alex kennengelernt. Die beiden sind aktuell auf Weltreise und bloggen auf Insta unter dem Namen: thewineshonal Wie der Name schon vermuten lässt kennen die Beiden sich super mit Wein aus, sind aber auch richtige Foodies. Mein Glück, die O-Diät hat ein Ende 🥳 und ich bin neuer kross gebratener Makrelen – Fan, Yammi! Und selbst verständlich wurde auch wieder gegrillt 😊

War viel isst muss sich auch bewegen, also hab ich doch tatsächlich mein mitgenommnes Sportoutfit endlich mal überworfen. Passt noch und das Training war definitiv anstrengend.

Am letzten Tag ging‘s dann noch ins Jeju Arte Museum. Die komplett animierte Ausstellung war echt genial.

Ich verlasse Jeju mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Das Wetter soll wieder besser werden und ich freue mich sehr auf Busan 😊

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